FREI SEIN

FREI SEIN

Heute ist wieder beFREI-Tag, also genau der richtige Tag, um Dich von deinen limitierenden Glaubenssätzen* zu beFREIen.

Oft fühlen wir uns als Opfer einer Situation oder von äußeren Umständen abhängig. Wir würden also gerne etwas verändern, können es aber nicht, denn uns sind ja die Hände gebunden. An dieser Überzeugung stimmt aber so einiges glücklicherweise nicht. Wir sind keine Opfer, wir können all das in unserem Leben kreieren, was wir uns auch vorstellen können und uns sind auch nicht die Hände gebunden. Von wem auch? Es ist unsere Überzeugung, die uns fesselt und uns das Gefühl von Grenzen und Einschränkungen vermittelt. Allerdings liegt die Ursache für dieses Denken in unseren limitierenden Glaubenssätzen und diese können wir nur sprengen, wenn wir radikal ehrlich zu uns sind. Denn wenn wir nicht unserem Herzen folgen, nicht sind, wie wir wirklich sind, nicht tun, was wir wirklich tun wollen, sind wir nicht wir selbst. Dies wiederum führt dazu, dass wir natürlich befürchten müssen, dass wir irgendwann auffliegen. Denn gemocht und geliebt werden wir ja von den Menschen in unserem Leben als derjenige Mensch, der wir gerade sind bzw. der wir vorgeben zu sein. Wenn wir jetzt also ehrlich sind und vielleicht dadurch dann auch anders als zuvor, müssen wir befürchten, dass diese Menschen uns dann nicht mehr mögen oder lieben. Davor haben wir natürlich Angst. Wir haben also tatsächlich keine wirkliche Wahl mehr und unser Handlungsspielraum ist somit begrenzt.

Wenn wir ehrlich zu uns wären, dann würden wir vielleicht anders handeln. Dann wären wir vielleicht nicht mehr der gleiche Mensch, der eventuell auch nicht mehr von denselben Menschen geliebt werden würde. Es könnte also tatsächlich passieren, dass sich Menschen aus unserem Leben verabschieden. Aber wäre das wirklich so schlimm? Möchten wir denn wirklich für etwas geliebt werden, das wir gar nicht sind? Das ist wirklich eine sehr unsichere Situation und engt uns unbeschreiblich stark ein.

Stelle dir nur mal vor, wie unglaublich befreiend es wäre, wenn du all deinen Bedürfnissen folgen, Gefühle ausleben und vor allem lieben könntest, ohne dir Sorgen machen zu müssen. Stelle dir vor, wie unglaublich erfüllend es wäre, wenn du geliebt werden würdest als der Mensch, der du auch ganz wahrhaftig bist  – mit allem was dazu gehört, wie du denkst, fühlst, tust, lebst… Das bedeutet wirkliche Freiheit!

Traue dich, ganz du selbst zu sein – radikal ehrlich zu sein und – in jedem Moment – in dich hinein zu fühlen, um spüren zu können, was du willst und brauchst. Wem es nicht gefällt, der kann gerne gehen, denn dieser Mensch hat nur eine Vorstellung von dir geliebt, die du ihm vorgespielt hast. Stattdessen werden andere Menschen ganz automatisch in dein Leben treten, die von dir, genau so wie du bist, angezogen werden und Teil deines Lebens sein wollen. Das bedeutet Freiheit dich und die alle anderen Menschen in deinem Leben!

Und erst, wenn du nicht mehr glaubst, entsprechend der Vorstellungen und Wünsche anderer sein zu müssen, wird sich auch dein Horizont der Möglichkeiten für dich wieder öffnen. Erst jetzt wirst du wieder sehen können, dass es doch noch viele weitere Alternativen und Wege gibt, wie du eine Situation erleben oder verändern kannst. Denn wenn du nicht nur schwarz/weiß sehen kannst, wirst du automatisch alle Farben sehen können und unter all diesen Farben, wird es eine geben, die sich für dich richtig gut anfühlt. Das ist dann deine, die nun zum ersten Mal mögliche Alternative für die Lösung deines Problems. (Probleme gibt es übrigens auch nicht. Es gibt nur Situationen, in denen eine Entscheidung gefällt werden sollte. – Dazu ein anderes Mal aber mehr.)

Freiheit bedeutet tatsächlich, machen und tun zu können, was wir wollen. Das wird sich nicht nur für dich befreiend und gut anfühlen, sondern auch für dein Umfeld. Denn das hat nichts mit Egoismus zu tun, denn nur wenn es dir gut geht, kann es den Menschen in deinem Umfeld auch gut gehen. Nur wenn du dich mit dir wohl fühlst, können sich andere in deiner Nähe auch wohl fühlen. Selbstliebe führt zu Nächstenliebe!

*Deine Glaubenssätze hast du dir größtenteils unterbewusst in deiner Kindheit durch Erziehung und Erfahrungen angeeignet, daher sind sie jetzt tief in deinem Geist verankert und somit für dich wahr. Sie sind dafür verantwortlich, wie du dein Umfeld bewertest und auf Ereignisse reagierst.

In Liebe, Eva

2019-01-11T13:30:25+00:00